CLOWNIN IN BAMBERG
Wie ich zur Clownin wurde
Vielleicht ist es meiner Geburtsstadt Köln zuzuschreiben, dass mich in meinem Leben eine humorvolle Leichtigkeit begleitet. Schon als Kind verkleidete ich mich gerne als Clown. 2015 sprang mir eine Werbung für ein Seminar ins Auge mit dem Titel „Entdecke den Clown in Dir“. Meine Neugierde war geweckt!
Ausbildung
Zwischen 2015 und 2018 absolvierte ich eine Ausbildung zum Gesundheit!Clown ® an der Tamala-Schule in Konstanz – eine der besten Entscheidungen meines Lebens! Bekannter sind Titel wie Klinikclown, Krankenhausclown oder Gericlown. Es kommt jedoch auf das Ausrufezeichen hinter Gesundheit an, da ich als Clownin bei jedem Menschen, egal wie krank, verletzt oder dement er auch sei, versuche, den gesunden Anteil zu sehen und mit meiner Clownsimprovisation anzuspielen. Die Arbeit als Gesundheit!Clown® erfordert viel Einfühlungsvermögen sowie Sensibilität im Umgang mit Patienten. Ein wichtiger Aspekt ist, sich auf ihre individuellen Bedürfnisse einzustellen und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Wirkungsfeld
Als Clown bin ich mit verschiedenen Charakteren auf Tour – aus meiner geliebten Ape Piaggio steigen entweder Radi Radieschen, Wilma Wuschel oder Margareta Sonnenschein aus.
In Schulen und Kindergärten gehe ich meistens als Radi Radieschen. Radi stellt in einem Projekt des Ks:Bam viele Instrumente vor (Die Instrumentenfamilie und der Clown). In meinen Workshops schlüpfe ich auch in diese Figur, um bestimmte Spieltechniken zu demonstrieren.
Auf Geburtstagen macht am liebsten Wilma Wuschel ihre Späße. Wilma ist es auch, die mit ihrem Freund Pütschi Puschel (alias Patrick Schmitz) das Kinder- und Jugendhospiz Sternenzelt besucht, um den sehr kranken Kindern, deren Geschwistern und Eltern, aber auch dem Personal eine kleine Freude mit unbeschwerten Momenten zu bescheren.
In Seniorenheimen besuche ich mit meiner Clownsfigur Margareta Sonnenschein. Gerade demente Menschen reagieren oft auf die Ukulelen oder Geigentöne, die Margareta mit im Gepäck hat.